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Arthur_Schopenhauer_by_J_Schäfer,_1859b_

Interview by the Schopenhauer Gesellschaft

1. Wie sind Sie zur Philosophie Schopenhauers gekommen?

 

Was mich grundsätzlich zum Studium der Philosophie im Allgemeinen geführt hat, war ihr Versuch, die praktischen Aspekte des menschlichen Lebens zu untersuchen und zu verbessern. Es war der Aspekt der Philosophie als Lebensweise in Hadots Sinn, der mich tief faszinierte.

Seit Beginn meines Philosophiestudiums als Bachelor-Studentin in Rom war ich besonders beeindruckt von den Überlegungen der Philosophen aus allen Epochen darüber, wie man unser Selbstbewusstsein und Wohlbefinden in der Welt steigern kann. Während meines Masterstudiums in Rom war ich besonders an Nietzsches Perspektive darauf interessiert und habe dann auch meine Masterarbeit über Nietzsche geschrieben.
Nach Abschluss meines Masterstudiums in Philosophie führte mich mein Interesse an der Philosophie als Lebensweise, insbesondere mein Interesse an Nietzsches Version eines solchen Philosophierens, zum Buddhismus, und durch den Buddhismus kam ich zu Schopenhauer, Nietzsches Lehrer. Auch der Buddhismus beschäftigt sich mit den praktischen Aspekten des Lebens und zeigt Wege aus dem Leiden auf. Schopenhauer war einer der ersten westlichen Philosophen, die den Buddhismus ernst nahmen, und ich wollte die Natur seiner Beziehung zum Buddhismus verstehen, was er tatsächlich über den Buddhismus wusste und ob er in seiner Philosophie eine Rolle spielte. Continue reading on the website  of

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Marie Curie Project Presentation

See the presentation of my postdoctoral project on the University of Verona's

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